I. Vom Studenten zum Vater

Jetzt habe ich es auch gewagt und schreibe meinen ersten Blogpost. Warum ich ihn jetzt gerade schreibe, kann ich nicht genau sagen. Die Motivation war einfach da und ich nahm sie beim Schopf. Über was soll ich nun schreiben, welche Themen würden mich aber auch euch interessieren?

All diese Gedanken schwirrten in meinem Kopf herum, bis ich zum Schluss kam, dass es am einfachsten wäre, von Anfang an zu beginnen und mich langsam vorzuarbeiten.

Beginnen möchte ich mit dem Tag, an dem wir, Marcella und ich, den Schwangerschaftstest in Händen hielten und erkannten, dass das Wort „Schwanger“ auf der Anzeige unser ganzes Leben umkrempeln wird. Wir wussten nicht, was auf uns zukommt, badeten im Wechselbad der Gefühle aus unbändiger Freude und existenzieller Angst. Ja, so kann man es am besten beschreiben. Wir werden zum ersten Mal Eltern! Wir schreiben Herbst 2016 – Marcella ist 21 Jahre alt und meine Wenigkeit 25 Jahre. Wir waren beide Studenten, in keinem fixen Job und hielten uns gut aber wie es bei Studenten oftmals ist so gerade über Wasser. Ich wusste, dass ich das Studentenleben hinter mir lassen und zukünftig Vaterpflichten übernehmen würde.

Nach einer Phase der Beruhigung und inneren Sammlung, überwog aber die Freunde über das Wunder, dass im Bauch meiner Freundin heranwachsen würde. Und schon begannen die Pläne für die Zukunft. Wie sollen wir es unseren Familien erzählen? Wann sollen wir es erzählen? Wie soll er/sie heißen? Wie schaffen wir es finanziell? Was machen wir, wenn das Baby nicht gesund ist und viele Gedanken mehr. Es waren so viele Eindrücke und Erfahrungen auf einmal, dass wir eine Liste mit Entscheidungen und Plänen machen mussten, damit ein bisschen Ordnung in die für uns neue Welt kam.

Außerdem ging der Alltag weiter, ich schrieb an meiner Masterarbeit, die ich schon ewig nach hinten verschoben hatte und arbeitete geringfügig bei einem Möbelgeschäft als Verkäufer und als Promoter für eine Eventfirma. Marcella wiederum konzentrierte sich auf das neu begonnene Studium und versuchte Lernen und Planen für die Zukunft unter Dach und Fach zu bekommen.

Bis zur Geburt und der ersten Zeit danach geschah noch vieles, was uns bis heute prägte, viel Positives aber auch Negatives, was uns aber als kleine Familie nur noch mehr stärkte und näher zusammenführte. Und wäre es nicht so gewesen, würden wir heute nicht gespannt und voller Vorfreude auf Kind Nummer 2 warten 😊

Damit möchte ich auch den ersten Blogpost wie es bei jedem guten Film Sitte ist mit einem kleinen „Cliffhanger“ beenden 😉 Aber ich habe auf jeden Fall vor in regelmäßigen Abständen weiterzuschreiben und meine Erfahrungen und Gedanken mit euch zu teilen. Natürlich werde ich aber auch auf eure Fragen und Anliegen eingehen, die ihr mir dankenswerterweise in der Story mitgeteilt habt.

Bis dahin, wünsche ich euch alles Gute und stay tuned.

Euer austrian_familylife – Papa

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